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Mein Kind gibt schnell auf, wenn etwas nicht klappt

myanweise
17. Sept.
1 Min. Lesezeit

Das Puzzleteil passt nicht, dein Kind schiebt das ganze Puzzle vom Tisch und ist kurz davor, aufzugeben. Dein Kind gibt schnell auf und du bist versucht, schnell zu helfen, damit die Frustration nicht eskaliert – oder danach viel zu loben, wenn es doch noch klappt.


Kind ist beim Puzzeln überfordert

Was passiert, wenn mein Kind beim Üben scheitert?


Weniger, als du vielleicht denkst. Kinder erleben wiederholtes Scheitern beim Ausprobieren nicht annähernd so belastend, wie Eltern oft annehmen. Nach einem Sturz beim Laufenlernen weint ein Kind selten – meist ist es nach wenigen Sekunden zurück im Spiel. Fallen und nochmal versuchen ist für dein Kind schlicht Teil des Spiels, keine Niederlage.


Wie stärkst du Selbstvertrauen wirklich, wenn dein Kind schnell aufgibt?


Nicht durch Lob für das fertige Ergebnis, sondern durch Raum fürs Ausprobieren selbst. Wenn du zu schnell hilfst, nimmst du deinem Kind genau die Erfahrung, die Selbstvertrauen aufbaut: das eigene Zutun, das eigene Wiederholen, das eigene Schaffen. Statt "Super gemacht!" nach dem gelösten Puzzle hilft eher ein Kommentar während des Versuchs: "Du probierst es einfach nochmal von einer anderen Seite." Das würdigt den Prozess, nicht nur das Ergebnis – und genau der Prozess ist es, aus dem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entsteht.


Mehr dazu, wie dieses Grundvertrauen über die ersten Jahre entsteht, liest du in unserem Grundlagenartikel zu Selbstwert und Selbstvertrauen.


Nicht mehr das Ergebnis loben. Sondern das Versuchen begleiten.


Die Selbstvertrauen-Karten geben dir 30 Sätze, die dein Kind beim Ausprobieren und Wiederholen ermutigen, statt nur das Ergebnis zu loben.


Übersicht der Karten für mehr Selbstvertrauen


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